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Klassische und Historische Fechtkunst
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Klassisches FechtenWir verstehen unter "klassisches Fechten" das schulgerechte Fechten, wie es sich im Laufe von mehreren hundert Jahren herausgebildet hat. Diese Optimierung beruhte auf der Anwendung der Fechtkunst im ernsten Zweikampf. Techniken und Taktiken, die auch im Ernstfall Sinn machten, wurden immer weiter verfeinert und systematisiert. Klassisches Fechten beruht auf der Annahme, daß die Form der Funktion folgt. Eine korrekte, schulgerechte Form, wie sie die Erfahrung der Jahrhunderte herausgebildet hat, wird als Grundlage für gutes Fechten und damit für den Erfolg angesehen. Die Ausbildung im Klassisch Fechten, die wir unseren Schülern bieten, beruht auf Lehrwerken der italienischen und französischen Schule aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Damals wurde die Basis geschaffen für die Fechtkunst, wie sie bis heute von guten und verantwortungsvollen Fechtmeistern gelehrt wird. Klassisch Fechten und Sportfechten Bis heute gehört Klassisches Fechten zumindest in den besseren Sport-Fechtvereinen zur unverzichtbaren Grundlage für sportliche Erfolge, auch wenn viele Vereine aufgrund von Leistungsdruck sich leider gezwungen sehen, die Ausbildung der Fechter abzukürzen, um kurzfristige Turniererfolge zu erzielen. Das hat den Nachteil, daß Fechtanfänger sich oft Fehler angewöhnen, die später sehr schwer zu korrigieren sind. Diese schlechten Angewohnheiten verhindern dann den weiteren Ausbau der Leistungen, wenn mit einer alleinigen Steigerung der athletischen Fähigkeiten wie Kraft und Schnelligkeit keine weiteren Leistungssteigerungen mehr zu erzielen sind. Deshalb wird in einer klassischen Fechtausbildung viel Wert auf eine solide Grundausbildung gelegt. Ein Verfahren, daß dann mit einer guten Form und unbegrenzten Weiterentwicklungsmöglichkeiten belohnt wird. Ausbildung Die Ausbildung im Klassischen Fechten beginnt mit dem Florett, was die traditionelle Übungswaffe für das Stoßfechten ist. Wir verwenden nur Floretts mit französischem oder italienischen Griff. Den orthopädischen Griff wie er meistens beim leistungsorientierten Sportfechten verwendet wird lehnen wir aus Sicherheitsgründen ab. Wenn die Grundlagen mit dem Florett erlernt worden sind können andere Waffen und Fechtweisen gelernt werden. Eine elektrische Trefferanzeige betrachten wir als Hilfsmittel für das Training, nicht mehr und nicht weniger. Eine Fechtausbildung die nur darauf abzielt dem Schüler möglichst schnell beizubringen, wie er als erstes die elektrische Trefferanzeige zu seinen Gunsten auslösen kann, entspricht nicht unserer Vorstellung von Fechtkunst.
"People talk a lot about speed, but not very much about control, safety, tactics, and trying to get close to the reality of sharps. We're simulating sharp fights - how fast one charges in depends on how quickly one would like to die."
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